Feature
The Port of Piraeus - Chinese investors are planning the "Rotterdam of the south"
Simone Böcker and Chrissi Wilkens
2009 the Chinese shipping company Cosco leased a part of the greek port of Piraeus for 35 years. According to the governments in Beijing and Athens, this is a win-win situation. But the greek unions criticize the new working conditions.
Deutschlandfunk, 9.7.2011
Wrong country. The deportation of the Roma to Kosovo
Dirk Auer
From Kosovo is the largest group of refugees who have lived for years with a toleration status in Germany. Most of them are Roma. Uprooted from their lives in their german home towns, they end up from one day to the other in the muddy Roma settlements in Kosovo - without work and welfare, and often without passport. By the locals they are called "Germans" because they are simply different, they do not even know the language correctly and in their homes, even years after their deportation, they are still watching exclusively German television programs.
Deutschlandfunk, 1.2.2011
Thessaloniki - The city with many memories
Simone Böcker and Chrissi Wilkens
There are many different Thessalonikis: the Salonika of the Jews, the Selanik of the Turks, the Solun of the Serbs, Macedonians and Bulgarians. And of course the Thessaloniki of the Greeks. During the Ottoman empire, they lived together in this multi-ethnic city - the epitome of the melting pot of different religions and cultures in the Balkans. After wars, forced relocations and the Holocaust it remains only a memory. Thessaloniki today is almost exclusively monolingual Greek and Christian Orthodox. Few cities have undergone such a homogenization. But the traces of their former inhabitants can still be found.
Deutschlandfunk, 25.9.2010
Alone in Europe - Minor Refugees in Greece
Dirk Auer and Chrissi Wilkens
Greece has become the main gate to Europe for tens of thousands of people seeking protection. Among them are many minor refugees from Afghanistan or Iraq. There is neither a functioning asylum system in Greece nor social support. Most refugees are living homeless on the street - and finally try to smuggle themselves on a truck to take them via Italy to Western Europe .
Deutschlandfunk, 28.8.2010
Tug-of-war for Macedonia. The name game between FYROM and Greece
Dirk Auer and Simone Böcker
The fight between Greece and the former Yugoslav republic of Macedonia over the right to claim the historical name of the region has lasted for 18 years, giving rise to the unwieldy name FYROM.
Deutschlandfunk (german), 22.8.2009
Exodus. The eviction of Bulgarian Turks 20 years ago
Simone Böcker
In the summer of 1989, a mile-long queue of refugees in overloaded cars waited at the Bulgarian-Turkish border. 350.000 Turks were fleeing Bulgaria – the biggest eviction of an ethnic group in Europe since the end of the Second World War. Twenty years after the so-called “big excursion”, silence about the tragedy still dominates the community.
Südwestrundfunk (german), 29.12.2009
Ich dachte, jetzt ist das Leben zu Ende. Abgeschoben in den Kosovo
Dirk Auer
Das Hämmern an der Tür um fünf Uhr morgens, Polizisten, die weinende Mutter, schreiende Geschwister - es sind diese Bilder, die Nazife Shabanaj bis heute nicht aus dem Kopf gehen. Drei Jahre ist das her. 1990 waren ihre Eltern aus dem Kosovo nach Deutschland geflohen. Hier wurde Nazife geboren, ist sie aufgewachsen und zur Schule gegangen. Bis zu dem Tag, als sie plötzlich mit ihrer Familie am Flughafen in Prishtina stand, nur mit ein paar Plastiktüten in der Hand. Ein Schicksal, das sie mit vielen Kosovaren teilt, die lange Zeit als geduldete Flüchtlinge in Deutschland gelebt haben.
Südwestrundfunk, 23.3.2009
Mutra - Die Fratze. Organisierte Kriminalität in Bulgarien
Simone Böcker
»Andere Staaten haben eine Mafia, in Bulgarien hat die Mafia ihren Staat.« Diesen Satz zitieren die Bulgaren gerne achselzuckend, wenn sie ihrem Ärger über die Zustände im Land Luft machen. Tatsächlich sind sie überall zu sehen, die so genannten Mutri, auf Deutsch »Fratzen«: Stiernackige, bullige Typen in schwarzen Anzügen, die in Jeeps durch die Straßen jagen und sich in pompösen Villen in den Vororten Sofias verschanzen - die Neureichen, die in den 90er-Jahren nach der politischen Wende das große Geld gemacht haben: durch Schmuggel, Diebstahl, Ausplünderung des Staates und andere illegale oder halb-illegale Machenschaften. Doch das Bild ist vielschichtiger. Die ehemaligen Unterweltler operieren mittlerweile als Geschäftsleute und bedienen sich eines Netzwerks legaler und illegaler Geschäftsverbindungen. Sie sind verflochten mit lokalen Behörden und alten Seilschaften. Was also bedeutet »Mafia« im Klartext? Wer sind diese Leute, woher kommen sie und was machen sie? Und wie erfolgreich ist Bulgarien im Kampf gegen die organisierte Kriminalität?
Deutschlandfunk, 24.1.2009
Feature: Sehnsucht nach Normalität. Serbien und das schwere Erbe des Krieges
Dirk Auer und Boris Kanzleiter
Von Normalität im europäischen Maßstab ist die Gesellschaft Serbiens noch immer weit entfernt. Zu tief sitzen die Wunden der Kriege, mit deren Folgen das Land bis heute zu kämpfen hat: Flüchtlinge, die immer noch in Lagern leben, arbeitslose Kriegsveteranen mit Anfang 30, Visa-Zwang für Auslandsreisen - und schließlich der Verlust des Kosovo, der von vielen Serben als weitere Demütigung empfunden wurde.
Deutschlandfunk, 25.10.2008
Jugend, Freundschaft , Hoffnung - Vom Leben in Sofias Plattenbauten
Simone Böcker u. Dirk Auer
Jugend, Freundschaft, Hoffnung heißen die Plattenbau-Viertel, die sich um den Stadtkern von Bulgariens Hauptstadt Sofia legen - Namen, die von der sozialistischen Vergangenheit erzählen. Hier zu leben bedeutet bulgarische Realität. Will man Bulgariens Hauptstadt und ihre Bewohner wirklich kennen lernen, dann muss man raus - zur Hoffnung, zur Jugend, zur Freundschaft.
Deutschlandfunk, 15.3.2008
Die "Faust Gottes" vor dem UN-Tribunal Freiheitskampf und organisierte Kriminalität im Kosovo
Dirk Auer u. Boris Kanzleiter
In Den Haag läuft zurzeit einer der umstrittensten Prozesse am Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien. Angeklagt ist Ramush Haradinaj, ehemaliger Kosovo-Premierminister und Kommandant der Kosovobefreiungsarmee UCK. Ihm werden für die Zeit des Krieges 1998/99 Morde, Folter, gewalttätige Vertreibungen und die Einrichtung von Geheimgefängnissen zur Last gelegt. Der Prozess, der von der langjährigen Chefanklägerin Carla del Ponte gegen viele Widerstände durchgesetzt wurde, verweist auf den Drahtseilakt, den die UN-Verwaltung Kosovos seit acht Jahren im Umgang mit den ehemaligen UCK-Kämpfern vollzieht. Haradinaj stieg nach dem Krieg mit Unterstützung der UN zu einem der einflussreichsten Politiker auf. Dem ehemaligen Leiter der UN-Verwaltung, Soren Jessen-Petersen, galt er gar als "enger Partner und Freund" - ungeachtet westlicher Geheimdienstberichte, die in Haradinaj eine der Schlüsselfiguren im Bereich zwischen Organisierter Kriminalität und Politik sehen.
Deutschlandfunk, 8.1.2008
Vergessene Opfer. Die Vertreibung der Roma aus dem Kosovo
Dirk Auer u. Boris Kanzleiter
Juni 1999: Der Kosovo-Krieg ist offiziell beendet. Doch den Roma steht die eigentliche Tragödie erst noch bevor. Parallel zum Einmarsch der NATO-Truppen beginnen nationalistische Albaner, ihre Häuser zu zerstören. Straßenzüge, ganze Stadtteile werden geplündert, gebrandschatzt und niedergerissen. Das European Roma Rights Center aus Budapest hat diese Pogrome als die größte Katastrophe für Roma nach dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet. Bis heute besteht nur ein sehr unvollständiges Wissen über die Vorgänge. Waren es 50.000, 70.000 oder vielleicht noch mehr Roma, die 1999 aus dem Kosovo vertrieben wurden? Und wie viele wurden ermordet? In ihrem Feature gehen die Autoren auf Spurensuche und fragen nach Verantwortlichkeiten: Warum haben die bereits im Kosovo stationierten Soldaten der KFOR die Häuser und Siedlungen der Roma nicht geschützt? Wie leben die Flüchtlinge heute, welche Perspektive haben sie? Und warum wurde ihr Schicksal vergessen?
Deutschlandfunk, 21.11.2006



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