Kosovo
Wrong country. The deportation of the Roma to Kosovo
Dirk Auer
From Kosovo is the largest group of refugees who have lived for years with a toleration status in Germany. Most of them are Roma. Uprooted from their lives in their german home towns, they end up from one day to the other in the muddy Roma settlements in Kosovo - without work and welfare, and often without passport. By the locals they are called "Germans" because they are simply different, they do not even know the language correctly and in their homes, even years after their deportation, they are still watching exclusively German television programs.
Deutschlandfunk, 1.2.2011
Endless Odyssey
Dirk Auer
Many of the deported Roma families from Germany leave Kosovo again soon. They go back to Germany illegally or move on to Montenegro or Serbia. A visit of a deported family, which is now stranded in Subotica.
Deutschlandfunk, 29.12.2010
Germany deports Roma - In Kosovo they are often left with nothing
Dirk Auer
Approximately 12,000 Roma are to be deported to Kosovo. Especially for the young people who were grown up in Germany, or even born, deportation is often a traumatic shock.
Deutschlandfunk, 20.9.2010
Ein Jahr EU-Mission im Kosovo
Dirk Auer
Die Liste der Probleme, vor denen die EU-Mission steht, ist lang: Die Justiz ist von Korruption durchzogen, die Strukturen organisierter Kriminalität reichen bis in die Regierung. Und über allem steht die Gefahr, dass sich die Teilung des Kosovos weiter vertieft.
Deutschlandfunk, 9.12.2009
Abstimmen oder boykottieren?
Dirk Auer
Am nächsten Sonntag finden im Kosovo die ersten Kommunalwahlen seit der Unabhängigkeitserklärung statt. Mit Spannung wird vor allem auf die Beteiligung der serbischen Minderheit geblickt.
Deutschlandfunk, 13.11.2009
Deutschland beginnt mit Abschiebungen von Kosovo-Roma
Dirk Auer
Für die Kosovo-Roma, die die strengen Kriterien der deutschen Bleiberechtsregelung nicht erfüllen können, wird Realität, was für Ashkali schon seit 2003 gilt: Wer nicht freiwillig geht, wird abgeschoben.
Deutschlandfunk, 14.7.2009
Schatzi-TV
Für das Projekt "Hotel Prishtina" haben wir Interviews mit in Deutschland lebenden Kosovaren geführt. Wie sehen sie, die im Kosovo „Schatzis“ genannt werden, ihre "Heimat"? In Videoportraits kommen Menschen aus verschiedenen Generationen und sozialen Schichten zu Wort.
Verantwortlich: Margarete Misselwitz
"Die Gesellschaft provozieren" - Seit einem Jahr ist Jeton Neziraj künstlerischer Leiter am Nationaltheater von Kosovo
Dirk Auer
Seit Frühjahr 2008 hat das Nationaltheater von Kosovo mit Jeton Neziraj einen neuen künstlerischen Leiter. Durch die lange Zeit als verstaubt geltende Einrichtung weht seitdem ein neuer Wind.
Deutschlandfunk, 1.5.2009
Ich dachte, jetzt ist das Leben zu Ende. Abgeschoben in den Kosovo
Dirk Auer
Das Hämmern an der Tür um fünf Uhr morgens, Polizisten, die weinende Mutter, schreiende Geschwister - es sind diese Bilder, die Nazife Shabanaj bis heute nicht aus dem Kopf gehen. Drei Jahre ist das her. 1990 waren ihre Eltern aus dem Kosovo nach Deutschland geflohen. Hier wurde Nazife geboren, ist sie aufgewachsen und zur Schule gegangen. Bis zu dem Tag, als sie plötzlich mit ihrer Familie am Flughafen in Prishtina stand, nur mit ein paar Plastiktüten in der Hand. Ein Schicksal, das sie mit vielen Kosovaren teilt, die lange Zeit als geduldete Flüchtlinge in Deutschland gelebt haben.
Südwestrundfunk, 23.3.2009
Umstrittene Privatisierungspläne - das Skiressort Brezovica ein Jahr nach der Unabhängigkeit
Dirk Auer
Der Wintersportort Bresovica gilt als eine toristische Perle des Kosovo. Doch es müsste kräftig investiert werden, und dabei gibt es ein Problem: Das Ressort liegt in einer sogenannten serbischen Enklave.
Deutschlandfunk, 17.2.2009
Weniger Geld für die Serben im Kosovo. Belgrad kürzt Zuschüsse
Dirk Auer,
In den mehrheitlich von Serben bewohnten Landkreisen Kosovos werden Schulen, Krankenhäuser und die Kommunalverwaltung werden weiterhin von Belgrad finanziert. Fast 500 Millionen Euro jährlich war Belgrad die Unterstützung der gut 120.000 im Kosovo lebenden Serben wert. Doch Ende vergangenen Jahres hat das serbische Finanzministerium entschieden, dass im neuen Haushaltsjahr der sogenannte "Kosovo Aufschlag" auf die Löhne gesenkt werden soll – von 100 Prozent auf 50 Prozent.
Deutschlandfunk, 02.02.2009
Wer ist unabhängiger?
Boris Kanzleiter
Einen Monat nach Beginn der europäischen Rechtsstaatsmission stagniert im Kosovo das Projekt der Unabhängigkeit. Nach einer Serie von Anschlägen verschärfte sich über die Jahreswende der Konflikt zwischen Serben und Albanern.
jungle world, 15.1.2009
Ein neuer Staat in Europa
Dirk Auer
Am 17. Februar hat sich der Kosovo für unabhängig erklärt. Einige Länder haben den Staat bereits anerkannt. Andere sind kategorisch dagegen. Auch die europäische Presse diskutiert kontrovers.
eurotopics, 19.3.2008
Auf dem Weg in die Spaltung
Boris Kanzleiter
Nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo gehen die serbischen Proteste weiter. In den kommenden Monaten droht die territoriale Zersplitterung des Kosovo – Präzedenzfall für andere Regionen?
telepolis, 28.02.2008
Die "Faust Gottes" vor dem UN-Tribunal Freiheitskampf und organisierte Kriminalität im Kosovo
Dirk Auer u. Boris Kanzleiter
In Den Haag läuft zurzeit einer der umstrittensten Prozesse am Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien. Angeklagt ist Ramush Haradinaj, ehemaliger Kosovo-Premierminister und Kommandant der Kosovobefreiungsarmee UCK. Ihm werden für die Zeit des Krieges 1998/99 Morde, Folter, gewalttätige Vertreibungen und die Einrichtung von Geheimgefängnissen zur Last gelegt. Der Prozess, der von der langjährigen Chefanklägerin Carla del Ponte gegen viele Widerstände durchgesetzt wurde, verweist auf den Drahtseilakt, den die UN-Verwaltung Kosovos seit acht Jahren im Umgang mit den ehemaligen UCK-Kämpfern vollzieht. Haradinaj stieg nach dem Krieg mit Unterstützung der UN zu einem der einflussreichsten Politiker auf. Dem ehemaligen Leiter der UN-Verwaltung, Soren Jessen-Petersen, galt er gar als "enger Partner und Freund" - ungeachtet westlicher Geheimdienstberichte, die in Haradinaj eine der Schlüsselfiguren im Bereich zwischen Organisierter Kriminalität und Politik sehen.
Deutschlandfunk, 8.1.2008



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