Termine

Vom Niedergang einer Kulturpflanze. Tabakanbau in Bulgarien.
Deutschlandfunk
8. Oktober 2016

Bücher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

balkanbiro ist auch ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Münster.

Der Zweck von balkanbiro e.V. ist:

- die Förderung der Bildung im Medienbereich
- die Verbesserung des Informationsstandes im deutschsprachigen Raum zu den Ländern Südosteuropas;
- die Schaffung von Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten im Medienbereich im In- und Ausland, insbesondere zur Förderung kommunikativer und interkulturellen Kompetenz sowie die Kompetenz im Umgang mit elektronischen Medien;
- die Förderung internationaler Begegnungen, insbesondere zur Vernetzung von Initiativen und Einzelpersonen 


 

Projekte

Projekt: Nikasir phuv - Niemandsland - no man´s land - Menschenrechte für alle sicher(n)?!

 Mit dem Begegnungsprojekt „Niemandsland“ haben balkan:biro und seine Partnervereine erstmals den thematischen Schwerpunkt „Diskriminierung von Roma“ um die aktuelle Thematik "Flucht" erweitert. Ausgehend von einer erstarkenden, medial und sozialpolitisch wahrnehmbaren Einteilung geflohener Menschen in „gute und schlechte Flüchtlinge“, setzen wir ein solidarisches Zeichen und bringen junge Menschen mit unterschiedlichen Fluchterfahrung zusammen.

Projekt: „Grenzenlos Freundschaften knüpfen - gemeinsam aktiv werden“ in Marseille

 Vom 19. bis 26. August 2015 trafen sich 36 junge Menschen im Rahmen des Projektes „Grenzenlos Freundschaften knüpfen - gemeinsam aktiv werden“ in Marseille um sich mit verschiedenen Arten und Formen von Diskriminierung auseinanderzusetzen. In der internationalen Begegnung, organisiert von den Vereinen L'Artichaut (Marseille), Balkanbiro (Münster) und Vakti-it's time (Belgrad), wurden durch Tanz, Theater und Film Antiziganismus und andere Formen von Diskriminierung erarbeitet. 

Projekt: "Sterne - über Grenzen hinaus" in Belgrad

 „Ich bin sehr froh, dass es dieses Projekt gab. Ich habe eine tolle Zeit verbracht und viele neue Freunde gewonnen“, sagt die 13-jähige Keti aus Belgrad. Andere nicken. Viele neue Inhalte hätten sie kennen gelernt, gemeinsam etwas erarbeitet und dabei auch ein klareres Bewusstsein über ihre eigene Situation bekommen. Sieben Tage lang hatten sich gut 30 Jugendliche - Roma und Nicht-Roma aus Serbien, Deutschland und Frankreich - mit den Themen Ausgrenzung, Flucht, Abschiebung und den dadurch entstehenden Ängsten auseinander gesetzt. 

„Djandi-Djando“ – Bildung als Chance auf eine Zukunftsperspektive für junge Roma

„Djandi-Djando“ ist ein Projekt zur Hausaufgabenbetreuung und Sprachförderung für Roma-Kinder in Zemun, einem Stadtbezirk von Belgrad. Ins Deutsche übersetzt bedeutet „Djandi-Djando“ zweimal schlau: die Schlaue – der Schlaue.

In Kooperation mit dem Verein Vakti in Belgrad.

Sterne – über Grenzen hinaus. Ein Austausch junger Roma und Freunde aus Serbien, Deutschland und Frankreich

Das Projekt will Jugendliche aus Serbien, Deutschland und Frankreich zusammenführen und einen Austausch über ihre kulturelle Herkunft und Sozialisation ermöglichen. Dabei findet eine Auseinandersetzung mit den Themen Diskriminierung gestern und heute, Flucht, Abschiebung und den dadurch entstehenden Ängsten statt. In Tanz-, Theater – und Videoworkshops werden die Erfahrungen und die gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse künstlerisch umgesetzt. Ein Zeitzeugengespräch und die Spurensuche nach den Stolpersteinen ermordeter Sinti in Münster stellen den historischen Kontext dar. Auch positive Handlungsmöglichkeiten und gelebte Solidarität werden aufgezeigt.

Sommer 2013
In Kooperation mit Vakti (Belgrad)
Förderung: "Europeans for Peace", Deutsch-Französisches Jugendwerk.

 

Konferenzorganisation: "Zwischen Ex-YU und EU. Neuvermessung einer zerklüfteten Region"

Für n-ost (Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung) haben wir in Belgrad die Medienkonferenz "Zwischen Ex-YU und EU. Neuvermessung einer zerklüfteten Region" organisiert. 110 auswärtige und lokale Journalisten diskutierten mit regionalen Akteuren, Vertretern internationaler Organisationen und NGOs und blickten dabei aus einer vergleichenden Perspektive auf die Nachfolgestaaten Jugoslawiens, um aktuelle Tendenzen und Entwicklungen auszuloten - innerhalb und außerhalb der EU. Das Programm kann hier herunter geladen werden. 

Verantwortlich: Dirk Auer, Simone Böcker

Multimediale Webseite zum ehemaligen NS-Konzentrationslager Sajmište in Belgrad

  Auf der Webseite starosajmiste.info (deutsch/serbisch/englisch) erschließt eine multimediale Karte die Geschichte und Gegenwart des alten Messegeländes von Belgrad, des „Staro Sajmište“, in dessen Pavillons die Gestapo nach der deutschen Okkupation Jugoslawiens im April 1941 ein Konzentrationslager einrichtete. Einige der Gebäude sind noch heute in Benutzung, ohne jedoch als Orte des faschistischen Terrors und der systematischen Vernichtung gekennzeichnet zu sein.

Das NS-Konzentrationslager Sajmiste - eine multimediale Recherche

Fast 70 Jahre nach der Errichtung des NS-Konzentrationslagers auf dem damaligen Messegelände der serbischen Hauptstadt Belgrad wartet das Gelände noch immer darauf, als Ort des Terrors kenntlich gemacht zu werden. Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht 1941 wurden  im KZ Sajmište etwa 7000 jüdische Frauen, Kinder und Alte interniert und im „Spezialwagen Saurer“ vergast. Bis zu Befreiung Belgrads 1944 diente das Lager dann zur Internierung von vorwiegend männlichen und nichtjüdischen Häftlingen.

Schatzi-TV

Für das Projekt "Hotel Prishtina" haben wir Interviews mit in Deutschland lebenden Kosovaren geführt. Wie sehen sie, die im Kosovo „Schatzis“ genannt werden, ihre "Heimat"? In Videoportraits kommen Menschen aus verschiedenen Generationen und sozialen Schichten zu Wort.

Verantwortlich: Margarete Misselwitz 
 

 

Konferenzorganisation: „1968 und Neue Soziale Bewegungen in Jugoslawien“

Wir waren Mitorganisator einer Konferenz über Neue Soziale Bewegungen in Jugoslawien, die vom 12. Bis 14. Juni in Novi Sad (Serbien) stattfand. Themen waren neben einem Panel zu „1968“ Diskussionen über die kulturelle Avantgarde der 70er Jahre, Jugendkulturen wie Punk und New Wave, Feminismus, Arbeiterstreiks, Anti-Kriegsproteste und die Protestbewegungen der Neunziger Jahre. Genauere Informationen über das Programm finden Sie hier oder hier.

Verantwortlich: Boris Kanzleiter

Fotoprojekt: Abgeschoben aus Deutschland

Sie kommen aus Frankfurt, Bittburg, Velbert, Lippstadt, Wuppertal und Kassel. Sie sind dort geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen - bis plötzlich mitten in der Nacht die Polizei vor der Tür stand: Abschiebung! Im Sommer 2007 sind 14 abgeschobene Jugendliche, Roma und Albaner, mit Einwegkameras auf Erkundungstour gegangen. Entstanden sind eindringliche Bilder aus dem Alltag im Kosovo und Südserbien, die zeigen, wo die Jugendlichen jetzt leben und wie sie sich fühlen. www.blickzurueck.de (Deutsch/Serbisch/Albanisch/Romanes)

Verantwortlich: Dirk Auer

Radioprojekt: "GAST:ARBAJTERSKI R:ADIO"

Schon zu Titos Zeiten suchten viele Jugoslawen ihr Glück im Ausland. Das landwirtschaftlich geprägte Ostserbien war von der ökonomisch motivierten Emigration besonders betroffen. Während die ersten "Gastarbajteri" stets ans Zurückkommen dachten, hat die zweite und dritte Generation heute andere Pläne. Dennoch sind sie alle Jahre wieder hier. Im August herrscht traditionell Hochsaison, wenn Tausende aus Österreich, Deutschland oder Italien anreisen. Das Projekt "GAST:ARBAJTERSKI R:ADIO" war in der Region Pozarevac im Sommer 2008 unterwegs und hat sich auf akustische Spurensuche begeben: in pompösen Villen der Gastarbeiter, den Büros von Organisationen und Ämtern, in den Slums von Kosovo-Flüchtlingen und den Straßen von Pozarevac.

Nachhörbar auf http://www.gastarbajter.tk

Verantwortlich: Stefan Tenner
Projektpartner: Citizens of Europe, Kulturzentrum Pozarevac

Konferenzorganisation: "Reformotor EU? Bulgarien nach dem Beitritt"

Für n-ost (Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung) haben wir in Sofia die Medienkonferenz "Reformotor EU? Bulgarien nach dem Beitritt" organisiert. 80 deutschsprachige Journalisten aus 14 europäischen Ländern hatten vom 3.-7. Oktober 2006 die Gelegenheit, das neue EU-Land Bulgarien kennenzulernen, zu diskutieren, eigene Themen zu recherchieren, sich zu vernetzen, fortzubilden und gemeinsame Projekte zu planen. Die Konferenzdokumentation kann hier herunter geladen werden.

Verantwortlich: Dirk Auer, Simone Böcker

Herzlich Willkommen!

Ein Büro auf dem Balkan – ein virtuelles Büro, mit Schreibtischen überall in der Region. Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über unsere Aktivitäten: Berichte, Reportagen, Projekte aus und in Südosteuropa. 

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Freunde und Partner

 

 

 

 

 

 

 

Radiofeatures

  

Dirk Auer 
Schlachtfeld der Erinnerung. Serbien und der große Schatten des Ersten Weltkriegs
Deutschlandfunk, 28.6.2014

  

Dirk Auer und Simone Böcker 
Geteilte Stadt, geteiltes Leben. Mostar 20 Jahre nach der Zerstörung der "Alten Brück"
Deutschlandfunk, 9.11.2013

  

Simone Böcker 
Verlassene Landschaften. Bulgariens Nordwesten
Deutschlandfunk, 2.2.2013

  

Dirk Auer und Merlin Nadj-Torma 
Wo der Balkan sich an Mitteleuropa anlehnt. Die Vielvölkerprovinz Vojvodina
Deutschlandfunk, 8.12.2012

 

Dirk Auer und Simone Böcker 
Tito Superstar. Sehnsucht nach jugoslawischen Zeiten?
Südwestrundfunk, 7.5.2012

Simone Böcker: 
Notizen aus dem toten Winkel Europas. Im Dreiländereck zwischen Bulgarien, Türkei und Griechenland
Deutschlandfunk, 25.2.2012

 

Dirk Auer: 
Alltag im Niemandsland. Zankapfel Nordkosovo
Deutschlandfunk, 28.1.2012

Dirk Auer und Simone Böcker: 
Schweres Erbe. Muslime in Bulgarien
Deutschlandfunk, 27.8.2011

 

Simone Böcker u. Chrissi Wilkens: 
Der Hafen von Piräus. Chinesische Investoren planen das "Rotterdam des Südens"
Deutschlandfunk, 9.7.2011

Dirk Auer:
Falsche Heimat. Die Abschiebung der Roma in den Kosovo
Deutschlandfunk, 1.2.2011


Simone Böcker u. Chrissi Wilkens:
Thessaloniki. Stadt der vielen Erinnerungen.
Deutschlandfunk
, 25.9.2010


Dirk Auer u. Chrissi Wilkens:
Allein nach Europa. Minderjährige Flüchtlinge in Griechenland

Deutschlandfunk
, 28.8.2010


Simone Böcker:
Exodus. Die Vertreibung der bulgarischen Türken vor 20 Jahren

Südwestrundfunk
, 29.12.2009

Dirk Auer u. Simone Böcker: 
Tauziehen um Mazedonien. Zum Namensstreit zwischen FYROM und Griechenland
Deutschlandfunk, 22.8.2009

 

Dirk Auer: 
Ich dachte, jetzt ist das Leben zu Ende. Abgeschoben in den Kosovo
Südwestrundfunk, 23.3.2009

Simone Böcker: 
Mutra - Die Fratze. Organisierte Kriminalität in Bulgarien
Deutschlandfunk, 24.1.2009

 

Dirk Auer u. Boris Kanzleiter: Sehnsucht nach Normalität. Serbien und das schwere Erbe des Krieges
Deutschlandfunk, 25.10.2008

Dirk Auer u. Simone Böcker: Jugend, Freundschaft, Hoffnung. Vom Leben in Sofias Plattenbauten
Deutschlandfunk, 15.3.2008

Dirk Auer u. Boris Kanzleiter: Die "Faust Gottes" vor dem UN-Tribunal. Freiheitskampf und organisierte Kriminalität im Kosovo
Deutschlanfunk, 8.1..2008

Dirk Auer u. Boris Kanzleiter: Vergessene Opfer. Die Vertreibung der Roma aus dem Kosovo
Deutschlandfunk, 21.11.2006

 

Downloads


 

"Kein Wort stand in den Geschichts-
büchern", darin: Dirk Auer über ein vergessenes KZ und Simone Böcker über die zweischneidige Geschichte der Rettung der bulgarischen Juden.
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Sonderheft der Flüchtlingsräte (2010) zu Antiziganismus, darin: Dirk Auer: Vertreibung, Blei und Straflosigkeit. Der Krieg und die Tragödie der Roma im Kosovo
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Ausstelungskatalog "Blick zurück nach vorn". Ein Fotoprojekt mit abgeschobenen Jugendlichen aus Deutschland
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