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Vom Niedergang einer Kulturpflanze. Tabakanbau in Bulgarien.
Deutschlandfunk
8. Oktober 2016

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Serbien

Ibrahim will bleiben

Dirk Auer

Serbien war für Flüchtlinge bislang vor allem ein Transitland auf dem Weg nach Westeuropa. Doch seit die sogenannte Balkanroute geschlossen ist, gibt es auch Menschen, die im Land bleiben wollen. Der 19-jährige Ibrahim Ishak aus Ghana ist einer von ihnen.

tageswoche, 18.12.2016 

"Sie dürfen die Nazikollaborateure nicht rehabilitieren"

Krsto Lazarevic

Die jüdische Aktivistin Jelena Djurović kämpft in Serbien gegen die Rehabilitierung der Mörder ihrer Vorfahren und gegen den nationalistischen Filmemacher Emir Kusturica, der ihre Familiengeschichte für sich instrumentalisiert.

Der Standard, 15.7.2016

Löcher im Zaun

Krsto Lazarevic

Flüchtlinge sagen, Ungarn schiebe sie gewaltsam nach Serbien ab. Dort bildet sich ein Rückstau.

Wiener Zeitung, 12.7.2016

Der Subkultur droht die Abrissbirne

Krsto Lazerevic

Das Künstlerquartier Savamala in Belgrad ist das Party-Epizentrum Südosteuropas. Touristen kommen zum Feiern, Flüchtlinge finden hier eine Anlaufstelle. Doch ein Grossprojekt bedroht die Subkultur. Manchmal fahren ohne Vorwarnung Bagger auf und machen Häuser platt.

tageswoche, 5.5.2016

Die Serben wollen den Wohlstand der EU und die Liebe von Väterchen Putin

Krsto Lazarevic

Die klare Mehrheit der Serben wählte am 24. April proeuropäische Parteien. Gleichzeitig ist das Land emotional viel stärker mit Russland verbunden. Die Regierung bedient trotz Widersprüchen beide Sehnsüchte.

tageswoche, 2.5.2016

"Die Flüchtlinge wissen, warum sie weiterziehen"

Krsto Lazarevic

In einem serbischen Flüchtlingslager treffen syrische Neuankömmlinge auf Menschen, die in den 90ern vor dem Jugoslawienkonflikt geflohen sind. Das Elend vor Ort zeigt, warum kaum einer bleiben will.

Die Welt, 5.12.2015

Mit Pauken und Trompeten. Serbien und seine Blechblasorchester

Dirk Auer

Ob Hochzeiten, Geburten oder Slava (Fest des Familien-Schutzheiligen) – der Klang der Trompetenorchester begleitet auf dem Dorf noch immer jedes größere Ereignis. Insbesondere für Roma ist diese Musik ein Weg, den Respekt zu erlangen, der ihnen im Alltag oft verwehrt bleibt. Alljährlicher Höhepunkt ist das Trompetenfestival Guca, zu dem inzwischen eine halbe Million Menschen aus Serbien und aller Welt anreisen. Woodstock meets serbische Dorfkultur – mit allem, was dazu gehört: Gegrillte Schweine am Spieß, Hektoliter von Alkohol und unzählige Orchester, die um die begehrte Trophäe der Goldenen Trompete wetteifern.

Deutschlandfunk, 19.9.2015

Erinnerung an die eigene Fluchtgeschichte

Dirk Auer 

Serbien reagiert auf die vielen Flüchtlinge anders als Mazedonien: Sie werden nicht als Problem, sondern als humanitäre Herausforderung wahrgenommen.

WOZ, 33/2015

Alte Kriege, neue Nachbarn

Dirk Auer

Im Lager Krnjaca in Serbien leben noch immer Flüchtlinge aus der Zeit des Balkankriegs. Heute treffen sie dort auf Asylsuchende aus Nahost und Afrika, die auf ihrem Weg nach Westeuropa hier durchkommen.

profil, 10. August 2015

Geteilte Erinnerung. 20 Jahre nach der kroatischen Militäroperation Oluja.

Dirk Auer

Ob Hochzeiten, Geburten oder Slava (Fest des Familien-Schutzheiligen) – der Klang der Trompetenorchester begleitet auf dem Dorf noch immer jedes größere Ereignis. Insbesondere für Roma ist diese Musik ein Weg, den Respekt zu erlangen, der ihnen im Alltag oft verwehrt bleibt. Alljährlicher Höhepunkt ist das Trompetenfestival Guca, zu dem inzwischen eine halbe Million Menschen aus Serbien und aller Welt anreisen. Woodstock meets serbische Dorfkultur – mit allem, was dazu gehört: Gegrillte Schweine am Spieß, Hektoliter von Alkohol und unzählige Orchester, die um die begehrte Trophäe der Goldenen Trompete wetteifern.

Deutschlandfunk, 10.8.2015

Putin lässt sich in Serbien mit Militärparade feiern

Krsto Lazarević

Präsident Putin wird in Serbien anlässlich der Befreiung Belgrads vor 70 Jahren mit allen Ehren begrüßt. Der EU passt das gar nicht: Sie drängt Serbien zur Einhaltung von Sanktionen gegen Russland.

Die Welt, 16.10.2014

Polizeiparade für Meinungsfreiheit

Krsto Lazarević

Am Sonntag fand nach vier Jahren wieder eine Gay-Pride in Belgrad statt. Die serbische Regierung will die EU-Tauglichkeit des Landes unter Beweis stellen. Dabei musste die Veranstaltung von 6000 Polizisten geschützt werden.

tageswoche, 29.9.2014

Serbien und der Erste Weltkrieg

Dirk Auer

Seit Monaten ringt Serbien um die Deutungshoheit über das Attentat von Sarajevo. Wer hatte Schuld am Ersten Weltkrieg? In Serbien berühren solche Fragen wie in kaum einem anderen Land das Selbstverständnis der Nation.

ostpol.de, 30.6.2014

Schlachtfeld der Erinnerung. Serbien und der große Schatten des Ersten Weltkrieges

 Dirk Auer

"Die serbische Armee hat wahre Heldentaten vollbracht, aber vor allem hat das serbische Volk unfassbare Leiden durchlebt." So wird in Belgrad bis heute Robert Lansing zitiert; zur Zeit des Ersten Weltkrieges war er amerikanischer Außenminister unter Präsident Wilson. Tatsächlich hatte Serbien – gemessen an seiner Größe – so viele Opfer zu beklagen wie keine andere Nation. Fast jeder vierte Serbe überlebte den Ersten Weltkrieg nicht. Jetzt, 100 Jahre später, wittern viele Politiker und Intellektuelle eine Verschwörung: Serbien, so behaupten sie, werde als Drahtzieher des Attentats von Sarajevo wieder einmal an den Pranger gestellt – und damit solle Belgrad zumindest eine Mitschuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges zugeschrieben werden. Entsprechend heftig wird noch immer um die Deutungshoheit über die Ereignisse gekämpft. Wie sehen die Gedenkfeiern in Serbien aus? Wer teilt die offizielle Interpretation der Ereignisse und wer teilt sie nicht?

Deutschlandfunk, 28.6.2014

100 Jahre Erster Weltkrieg: Debatte um Gavrilo Princip

Dirk Auer

Gavrilo Princip, der Attentäter von Sarajevo: Held oder Terrorist? Als Held galt er im sozialistischen Jugoslawien, wo er quasi als Vorläufer Titos und der Partisanen betrachtet wurde. Als Held galt er dann aber auch serbischen Nationalisten, die in den 1980er und -90er Jahren Gavrilo Princip für ihre Ziele vereinnahmten. Einen ganz anderen Blick haben dagegen heute eine Reihe von Intellektuellen, Theater- und Filmemacher in Belgrad. Sie sehen Gavrilo Princip als anti-kolonialistischen Befreiungskämpfer: keine nationalistische, sondern eine sozialrevolutionäre Gestalt. 

27.6.2014, Deutschlandradio Kultur (Audio)

Serbien, Mazedonien, Bosnien - Sichere Herkunftsstaaten?

Dirk Auer

Die deutsche Bundesregierung will Serbien, Mazedonien und Bosnien als "sichere Herkunftsländer" einstufen. Denn dort gebe es weder Verfolgung und Folter noch willkürliche Gewalt, heißt es. Die Folge: Asyl-Anträge können schneller bearbeitet und - in der Regel - abgelehnt werden. Doch wie sicher sind diese Länder tatsächlich?

Hessischer Rundfunk (nur Download), 16.5.2014

Hintergrund: Serbien vor den Parlamentswahlen

Dirk Auer

Serbien wählt ein neues Parlament. Als Sieger steht jetzt schon Aleksandar Vučić fest, ein früherer Ultranationalist, der erst 2007 quasi über Nacht zum "Europäer" wurde. Viele fürchten schon jetzt seine Macht.

Deutschlandfunk, 15.3.2014

"I love YU"

Dirk Auer

Bei allen Konflikten, die es auch über zehn Jahre nach den Kriegen noch gibt, vollzieht sich auf dem Balkan ein neues Zusammenwachsen von unten. Manche sehen im früheren Jugoslawien sogar eine Heimstatt multiethnischer und religiöser Toleranz, von der Europa heute lernen kann.

fluter, 47/2013, Download: Pdf-Artikel

Serbien und Kosovo schließen historische Vereinbarung

Dirk Auer

Nach zehn Verhandlungsrunden haben die Ministerpräsidenten von Serbien und Kosovo unter Vermittlung der EU ein Abkommen unterzeichnet, das die Normalisierung ihrer Beziehungen regeln soll. Die serbischen Gemeinden im Norden bekommen weitgehende Selbsverwaltungsrechte, werden dafür aber der Autorität Prishtinas unterstellt.

Deutschlandunk, 22.4.2013
Westdeutscher Rundfunk (Kommentar), 28.4.2013

Wo sich der Balkan an Mitteleuropa anlehnt. Die Vielvölkerprovinz Vojvodina

Dirk Auer und Merlin Nadj-Torma

Die Vojvodina bildet nicht nur geografisch die Grenze zwischen Mitteleuropa und dem Balkan, sie war immer wieder auch Grenzland zwischen unterschiedlichen Herrschaftssphären. Und bis heute ist sie eine Region mit großer ethnischer Vielfalt geblieben. Anders als in anderen stark gemischten Gebieten des ehemaligen Jugoslawien ist es hier nicht zu gewaltsamen Konflikten gekommen. Doch als Folge der Kriege in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo hat sich die Bevölkerungszusammensetzung auch hier gravierend verschoben. Mehr als 300.000 serbische Flüchtlinge haben sich neu niedergelassen, während viele Angehörige ethnischer Minderheiten abgewandert sind.

Deutschlandfunk, 8.12.2012

Herzlich Willkommen!

Ein Büro auf dem Balkan – ein virtuelles Büro, mit Schreibtischen überall in der Region. Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über unsere Aktivitäten: Berichte, Reportagen, Projekte aus und in Südosteuropa. 

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Radiofeatures

  

Dirk Auer 
Schlachtfeld der Erinnerung. Serbien und der große Schatten des Ersten Weltkriegs
Deutschlandfunk, 28.6.2014

  

Dirk Auer und Simone Böcker 
Geteilte Stadt, geteiltes Leben. Mostar 20 Jahre nach der Zerstörung der "Alten Brück"
Deutschlandfunk, 9.11.2013

  

Simone Böcker 
Verlassene Landschaften. Bulgariens Nordwesten
Deutschlandfunk, 2.2.2013

  

Dirk Auer und Merlin Nadj-Torma 
Wo der Balkan sich an Mitteleuropa anlehnt. Die Vielvölkerprovinz Vojvodina
Deutschlandfunk, 8.12.2012

 

Dirk Auer und Simone Böcker 
Tito Superstar. Sehnsucht nach jugoslawischen Zeiten?
Südwestrundfunk, 7.5.2012

Simone Böcker: 
Notizen aus dem toten Winkel Europas. Im Dreiländereck zwischen Bulgarien, Türkei und Griechenland
Deutschlandfunk, 25.2.2012

 

Dirk Auer: 
Alltag im Niemandsland. Zankapfel Nordkosovo
Deutschlandfunk, 28.1.2012

Dirk Auer und Simone Böcker: 
Schweres Erbe. Muslime in Bulgarien
Deutschlandfunk, 27.8.2011

 

Simone Böcker u. Chrissi Wilkens: 
Der Hafen von Piräus. Chinesische Investoren planen das "Rotterdam des Südens"
Deutschlandfunk, 9.7.2011

Dirk Auer:
Falsche Heimat. Die Abschiebung der Roma in den Kosovo
Deutschlandfunk, 1.2.2011


Simone Böcker u. Chrissi Wilkens:
Thessaloniki. Stadt der vielen Erinnerungen.
Deutschlandfunk
, 25.9.2010


Dirk Auer u. Chrissi Wilkens:
Allein nach Europa. Minderjährige Flüchtlinge in Griechenland

Deutschlandfunk
, 28.8.2010


Simone Böcker:
Exodus. Die Vertreibung der bulgarischen Türken vor 20 Jahren

Südwestrundfunk
, 29.12.2009

Dirk Auer u. Simone Böcker: 
Tauziehen um Mazedonien. Zum Namensstreit zwischen FYROM und Griechenland
Deutschlandfunk, 22.8.2009

 

Dirk Auer: 
Ich dachte, jetzt ist das Leben zu Ende. Abgeschoben in den Kosovo
Südwestrundfunk, 23.3.2009

Simone Böcker: 
Mutra - Die Fratze. Organisierte Kriminalität in Bulgarien
Deutschlandfunk, 24.1.2009

 

Dirk Auer u. Boris Kanzleiter: Sehnsucht nach Normalität. Serbien und das schwere Erbe des Krieges
Deutschlandfunk, 25.10.2008

Dirk Auer u. Simone Böcker: Jugend, Freundschaft, Hoffnung. Vom Leben in Sofias Plattenbauten
Deutschlandfunk, 15.3.2008

Dirk Auer u. Boris Kanzleiter: Die "Faust Gottes" vor dem UN-Tribunal. Freiheitskampf und organisierte Kriminalität im Kosovo
Deutschlanfunk, 8.1..2008

Dirk Auer u. Boris Kanzleiter: Vergessene Opfer. Die Vertreibung der Roma aus dem Kosovo
Deutschlandfunk, 21.11.2006

 

Downloads


 

"Kein Wort stand in den Geschichts-
büchern", darin: Dirk Auer über ein vergessenes KZ und Simone Böcker über die zweischneidige Geschichte der Rettung der bulgarischen Juden.
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Sonderheft der Flüchtlingsräte (2010) zu Antiziganismus, darin: Dirk Auer: Vertreibung, Blei und Straflosigkeit. Der Krieg und die Tragödie der Roma im Kosovo
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Ausstelungskatalog "Blick zurück nach vorn". Ein Fotoprojekt mit abgeschobenen Jugendlichen aus Deutschland
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