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Vom Niedergang einer Kulturpflanze. Tabakanbau in Bulgarien.
Deutschlandfunk
8. Oktober 2016

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Kosovo

"Dich werden wir auch köpfen"

Krsto Lazarevic

Als Journalist im Kosovo schrieb er über die Rekrutierung von Kämpfern für den IS. Nach Morddrohungen kam Visar Duriqi nach Deutschland. Dem eigenen Staat traut er nicht.

zeit.de, 19.1.2016

Tränengas und Nationalismus

Dirk Auer

Eine nationalistische Oppositionsbewegung mischt derzeit die kosovarische Politik auf: Sie kritisiert die politische Elite, möchte aber vor allem die Autonomie der serbischen Minderheit verhindern.

WOZ, 50/2015

In den Minen von Trepca lebt die Hoffnung auf eine Zukunft im Kosovo

Krsto Lazarević

Zehntausende Kosovaren verliessen im Januar ihr Heimatland. Kein Wunder, denn das wirtschaftliche Potenzial des jungen Staates liegt brach. Ein Besuch in den Trepca-Minen bei Mitrovica, wo junge Männer auf eine Zukunft im eigenen Land hoffen.

tageswoche, 16.2.2015

Amselfeld-Rede: 25 Jahre nach dem Jubel für Milosevic gibt es nur noch Buhrufe

Una Hajdari, Krsto Lazarević und Armend Nimani

Vor 25 Jahren wurde Slobodan Milosevic im Kosovo von über einer Million jubelnden Serben empfangen. Dieses Jahr wurde die Rede des Präsidenten Tomislav Nikolic von Buhrufen und Pfiffen begleitet. Die 2000 Demonstranten warfen Nikolic vor, ein Verräter zu sein, der das Kosovo aufgegeben hat. Für viele Serben im Kosovo liegt die Hoffnung beim Kriegshetzer Vojislav Seselj.

1.7.2014, Tageswoche

Verborgene Liebe. Schwule und Lesben im Kosovo

Dirk Auer

Viel ist im Kosovo vom Schutz der Minderheiten die Rede. Doch die vemutlich zahlenmäßig größte ist zugleich die am wenigsten sichtbare: Schwule, Lesben und Transsexuelle. Das Land hat zwar eine fortschrittliche Verfassung, in der Praxis nutzt dies aber wenig.

amnesty journal, Dezember 2013

Serbien und Kosovo schließen historische Vereinbarung

Dirk Auer

Nach zehn Verhandlungsrunden haben die Ministerpräsidenten von Serbien und Kosovo unter Vermittlung der EU ein Abkommen unterzeichnet, das die Normalisierung ihrer Beziehungen regeln soll. Die serbischen Gemeinden im Norden bekommen weitgehende Selbsverwaltungsrechte, werden dafür aber der Autorität Prishtinas unterstellt.

Deutschlandunk, 22.4.2013
Westdeutscher Rundfunk (Kommentar), 28.4.2013

Abgeschoben in eine fremde Heimat

Dirk Auer

Sie leben seit 15 oder 20 Jahren in Deutschland – und dennoch werden jedes Jahr hunderte Roma in den Kosovo abgeschoben. Vor allem für die Kinder, die in Deutschland aufgewachsen oder gar geboren sind, ist die Abschiebung oft ein traumatischer Schock.

Renovabis, 22.8.2012

Kosovo erhält offizielle Souveränität

Dirk Auer

Vor viereinhalb Jahren hatte die frühere südserbische Provinz Kosovo ihre Unabhängigkeit erklärt. Die USA und viele EU-Mitgliedsländer hatten ihre Anerkennung damals an Bedingungen geknüpft. Über einen Lenkungsrat wurde der Kosovo überwacht - das soll am 10. September auslaufen.

Deutschlandfunk, 20.8.2012

Alltag im Niemandsland - Zankapfel Nordkosovo

Dirk Auer

Vier Jahre ist es her, dass sich die ehemals südserbische Provinz Kosovo zum unabhängigen Staat erklärte. Zehntausende Albaner feierten an diesem Tag in den Straßen von Pristina. Doch faktisch ist Kosovo seitdem ein geteiltes Land. Denn ganz im Norden leben in vier Gemeinden und ein paar Dutzend Dörfern etwa 60.000 Serben – und die wollen mit dem „jüngsten Staat Europas“ nichts zu tun haben. Alle Versuche Prishtinas, im Norden Fuß zu fassen, treffen auf erbitterten Wiederstand. Wie aber lebt es sich im “Niemandsland”, auf das zwei Staaten Ansprüche erheben, in dem aber keiner von beiden effektive Verfügungsgewalt hat?

Deutschlandfunk, 28.1.2012

Falsche Heimat. Die Abschiebung der Roma in den Kosovo

Dirk Auer

Aus dem Kosovo stammt die größte Gruppe der Flüchtlinge, die jahrelang als "Geduldete" in Deutschland gelebt haben. Die meisten von ihnen sind Roma. Herausgerissen aus ihren Leben in deutschen Kleinstädten, landen sie von einem Tag auf den anderen in den verschlammten Roma-Siedlungen des Kosovo, ohne Arbeit, ohne Sozialhilfe und oft auch ohne Pass. Von den Einheimischen werden sie "Die Deutschen" genannt, weil sie einfach anders sind, noch nicht einmal die Sprache richtig können und in ihren Häusern auch Jahre nach ihrer Abschiebung noch immer ausschließlich deutsche Fernsehprogramme laufen.

Deutschlandfunk, 1.2.2011

Endlose Odyssee

Dirk Auer

Viele der aus Deutschland abgeschobenen Roma-Familien verlassen bald schon wieder das Kosovo. Sie gehen illegal zurück nach Deutschland oder ziehen weiter in das benachbarte Montenegro oder Serbien. Besuch einer abgeschobenen Familie, die inzwischen im serbischen Subotica gelandet ist.

Deutschlandfunk, 29.12.2010

Deutschland schiebt ab - Im Kosovo stehen die Rückkehrer oft vor dem Nichts

Dirk Auer

Etwa 12.000 Roma, die teilweise schon seit 15 oder 20 Jahren in Deutschland leben, sollen in den Kosovo abgeschoben werden. Vor allem für die Jugendlichen, die in Deutschland aufgewachsen oder gar geboren wurden, ist die Abschiebung oft ein traumatischer Schock.

Deutschlandfunk, 20.9.2010

Ein Jahr EU-Mission im Kosovo

Dirk Auer

Die Liste der Probleme, vor denen die EU-Mission steht, ist lang: Die Justiz ist von Korruption durchzogen, die Strukturen organisierter Kriminalität reichen bis in die Regierung. Und über allem steht die Gefahr, dass sich die Teilung des Kosovos weiter vertieft. 

Deutschlandfunk, 9.12.2009

Abstimmen oder boykottieren?

Dirk Auer

Am nächsten Sonntag finden im Kosovo die ersten Kommunalwahlen seit der Unabhängigkeitserklärung statt. Mit Spannung wird vor allem auf die Beteiligung der serbischen Minderheit geblickt.

Deutschlandfunk, 13.11.2009

Deutschland beginnt mit Abschiebungen von Kosovo-Roma

Dirk Auer

Für die Kosovo-Roma, die die strengen Kriterien der deutschen Bleiberechtsregelung nicht erfüllen können, wird Realität, was für Ashkali schon seit 2003 gilt: Wer nicht freiwillig geht, wird abgeschoben.

Deutschlandfunk, 14.7.2009

Schatzi-TV

Für das Projekt "Hotel Prishtina" haben wir Interviews mit in Deutschland lebenden Kosovaren geführt. Wie sehen sie, die im Kosovo „Schatzis“ genannt werden, ihre "Heimat"? In Videoportraits kommen Menschen aus verschiedenen Generationen und sozialen Schichten zu Wort.

Verantwortlich: Margarete Misselwitz 
 

 

"Die Gesellschaft provozieren" - Seit einem Jahr ist Jeton Neziraj künstlerischer Leiter am Nationaltheater von Kosovo

Dirk Auer

Seit Frühjahr 2008 hat das Nationaltheater von Kosovo mit Jeton Neziraj einen neuen künstlerischen Leiter. Durch die lange Zeit als verstaubt geltende Einrichtung weht seitdem ein neuer Wind.

Deutschlandfunk, 1.5.2009

Ich dachte, jetzt ist das Leben zu Ende. Abgeschoben in den Kosovo

Dirk Auer

Das Hämmern an der Tür um fünf Uhr morgens, Polizisten, die weinende Mutter, schreiende Geschwister - es sind diese Bilder, die Nazife Shabanaj bis heute nicht aus dem Kopf gehen. Drei Jahre ist das her. 1990 waren ihre Eltern aus dem Kosovo nach Deutschland geflohen. Hier wurde Nazife geboren, ist sie aufgewachsen und zur Schule gegangen. Bis zu dem Tag, als sie plötzlich mit ihrer Familie am Flughafen in Prishtina stand, nur mit ein paar Plastiktüten in der Hand. Ein Schicksal, das sie mit vielen Kosovaren teilt, die lange Zeit als geduldete Flüchtlinge in Deutschland gelebt haben.

Südwestrundfunk, 23.3.2009

Umstrittene Privatisierungspläne - das Skiressort Brezovica ein Jahr nach der Unabhängigkeit

Dirk Auer

Der Wintersportort Bresovica gilt als eine toristische Perle des Kosovo. Doch es müsste kräftig investiert werden, und dabei gibt es ein Problem: Das Ressort liegt in einer sogenannten serbischen Enklave.

Deutschlandfunk, 17.2.2009

Weniger Geld für die Serben im Kosovo. Belgrad kürzt Zuschüsse

Dirk Auer,

In den mehrheitlich von Serben bewohnten Landkreisen Kosovos werden Schulen, Krankenhäuser und die Kommunalverwaltung werden weiterhin von Belgrad finanziert. Fast 500 Millionen Euro jährlich war Belgrad die Unterstützung der gut 120.000 im Kosovo lebenden Serben wert. Doch Ende vergangenen Jahres hat das serbische Finanzministerium entschieden, dass im neuen Haushaltsjahr der sogenannte "Kosovo Aufschlag" auf die Löhne gesenkt werden soll – von 100 Prozent auf 50 Prozent.

Deutschlandfunk, 02.02.2009

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Ein Büro auf dem Balkan – ein virtuelles Büro, mit Schreibtischen überall in der Region. Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über unsere Aktivitäten: Berichte, Reportagen, Projekte aus und in Südosteuropa. 

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Radiofeatures

  

Dirk Auer 
Schlachtfeld der Erinnerung. Serbien und der große Schatten des Ersten Weltkriegs
Deutschlandfunk, 28.6.2014

  

Dirk Auer und Simone Böcker 
Geteilte Stadt, geteiltes Leben. Mostar 20 Jahre nach der Zerstörung der "Alten Brück"
Deutschlandfunk, 9.11.2013

  

Simone Böcker 
Verlassene Landschaften. Bulgariens Nordwesten
Deutschlandfunk, 2.2.2013

  

Dirk Auer und Merlin Nadj-Torma 
Wo der Balkan sich an Mitteleuropa anlehnt. Die Vielvölkerprovinz Vojvodina
Deutschlandfunk, 8.12.2012

 

Dirk Auer und Simone Böcker 
Tito Superstar. Sehnsucht nach jugoslawischen Zeiten?
Südwestrundfunk, 7.5.2012

Simone Böcker: 
Notizen aus dem toten Winkel Europas. Im Dreiländereck zwischen Bulgarien, Türkei und Griechenland
Deutschlandfunk, 25.2.2012

 

Dirk Auer: 
Alltag im Niemandsland. Zankapfel Nordkosovo
Deutschlandfunk, 28.1.2012

Dirk Auer und Simone Böcker: 
Schweres Erbe. Muslime in Bulgarien
Deutschlandfunk, 27.8.2011

 

Simone Böcker u. Chrissi Wilkens: 
Der Hafen von Piräus. Chinesische Investoren planen das "Rotterdam des Südens"
Deutschlandfunk, 9.7.2011

Dirk Auer:
Falsche Heimat. Die Abschiebung der Roma in den Kosovo
Deutschlandfunk, 1.2.2011


Simone Böcker u. Chrissi Wilkens:
Thessaloniki. Stadt der vielen Erinnerungen.
Deutschlandfunk
, 25.9.2010


Dirk Auer u. Chrissi Wilkens:
Allein nach Europa. Minderjährige Flüchtlinge in Griechenland

Deutschlandfunk
, 28.8.2010


Simone Böcker:
Exodus. Die Vertreibung der bulgarischen Türken vor 20 Jahren

Südwestrundfunk
, 29.12.2009

Dirk Auer u. Simone Böcker: 
Tauziehen um Mazedonien. Zum Namensstreit zwischen FYROM und Griechenland
Deutschlandfunk, 22.8.2009

 

Dirk Auer: 
Ich dachte, jetzt ist das Leben zu Ende. Abgeschoben in den Kosovo
Südwestrundfunk, 23.3.2009

Simone Böcker: 
Mutra - Die Fratze. Organisierte Kriminalität in Bulgarien
Deutschlandfunk, 24.1.2009

 

Dirk Auer u. Boris Kanzleiter: Sehnsucht nach Normalität. Serbien und das schwere Erbe des Krieges
Deutschlandfunk, 25.10.2008

Dirk Auer u. Simone Böcker: Jugend, Freundschaft, Hoffnung. Vom Leben in Sofias Plattenbauten
Deutschlandfunk, 15.3.2008

Dirk Auer u. Boris Kanzleiter: Die "Faust Gottes" vor dem UN-Tribunal. Freiheitskampf und organisierte Kriminalität im Kosovo
Deutschlanfunk, 8.1..2008

Dirk Auer u. Boris Kanzleiter: Vergessene Opfer. Die Vertreibung der Roma aus dem Kosovo
Deutschlandfunk, 21.11.2006

 

Downloads


 

"Kein Wort stand in den Geschichts-
büchern", darin: Dirk Auer über ein vergessenes KZ und Simone Böcker über die zweischneidige Geschichte der Rettung der bulgarischen Juden.
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Sonderheft der Flüchtlingsräte (2010) zu Antiziganismus, darin: Dirk Auer: Vertreibung, Blei und Straflosigkeit. Der Krieg und die Tragödie der Roma im Kosovo
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Ausstelungskatalog "Blick zurück nach vorn". Ein Fotoprojekt mit abgeschobenen Jugendlichen aus Deutschland
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